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Archiv für das Schlagwort “Nähmaschine”

Aufbereitung Singer Klasse 66 Nähtisch

Diesen Nähtisch hat meine Nachbarin von ihrer Oma geerbt. Nach staubigen Monaten im Keller soll dieses Schmuckstück nun aufgearbeitet werden. Die Nähmaschine ist im Innenteil des Tisches versenkt. Entsprechende Bilder folgen noch.

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Zur Freude der Nachbarn sind wir nun nach stundenlagem Schleifen mit diesem Arbeitsschritt fertig. Viele Stellen mussten wir mit der Hand schleifen, wie z.B. die abgerundeten Kanten. Hier kam auch der Dreieckschleifer größentechnisch an seine Grenzen. Die Schubladen links und rechts haben wir zum Schleifen abgebaut.

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Einige Flächen werden wir noch abbeizen. Hauptsächlich geht es um die Innensträben, wo das Rad verläuft. Hier kommt man so gut wie gar nicht ran zum Schleifen. Power-Abbeizer soll hier Abhilfe schaffen. (Materialkosten ca. 10 €, Fa. Molto) Da Abbeizer Metallbeschläge, organische Stoffe (Kleidung!) etc. angreifen können, bitte alles gut abkleben. Wir haben hierzu Alufolie und Mülltüten zweck entfremdet.

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Der Abbeizer hat ungefähr die Konsistenz von Honig und lässt sich relativ gut mit dem Pinsel auftragen. Nach 4 Stunden Einwirkzeit zeigte sich, dass die oberste Lackschicht von der Beize gut gelöst würde. Mit einem Spachtel haben wir diese abgetragen. Die Konsistenz ist sehr zäh geworden. Anschließend nochmals mit Wasser und Bürste alle Abbeizer Reste gut entfernen. Fazit : sehr gutes Ergebnis, aber aufwendiger Arbeitsvorgang.

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Nach dem Abbeizen ging es ans Lackieren . Zunächst wurde mit Sprüh Haftgrund eine vorbereitende Grundlage geschaffen . Dosen sind im Baumarkt für ca. 7€ pro Stück erhältlich. Benötigt wurden drei Dosen. Anschließend wurde der Tisch mit Sprühlack abschließend fertiggestellt. Hier der Farbton altweiss.

Das Endergebnis :
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Ich bin sehr begeistert und zugleich ein wenig neidisch, dass das gute Stück nun nicht meine Wohnung ziert 🙂

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Handytasche nähen – Anleitung in Bildern

Hallo,
zunächst einmal habe ich die Tage festgestellt, dass sich nach und nach meine Leserzahlen erhöhen. Das freut mich sehr. Natürlich wäre es auch klasse zu wissen, wie ihr zu mir gefunden habt oder Ideen für den Blog habt..keine Scheu 🙂

Also heute soll es ums Nähe einer Handytasche gehen. (Danke Annika fürs Zeigen)
Auch für Anfänger leicht umszusetzen und super um Stoffreste zu verarbeiten.

Da Handys unterschiedlich groß sind, kann ich keine allgemein verbindliche Maßangabe für den Stoffzuschnitt machen. Für mein Base Lutea (ca. I Phone Größe) habe ich 9x 33 cm benötigt. Einfach Handy anlegen und ca. für die Breite noch mal 1cm Nahtzugabe pro Seite rechnen.
Es werden 2 gleichgroße Stoffzuschnitte benötigt.

Diese werden zunächst auf links zusammen genäht

Eine kurze Seite wird zunächst nicht zugenäht. Im nächsten Schritt wird der Stoff wieder auf die rechte Stoffseite umgekrempelt. Anschließend wird auch diese Seite zugenäht

Als Nächstes werden die Seiten zugenäht. Je nach Belieben können diese höher/niedriger werden:

Bald ist`s geschafft. Als nächstes wird der Knopf angenäht (kann auch vorm Zunähen der Seiten erfolgen, ist wahrscheinlich einfacher) Statt Knopf kann natürlich auch mit Klettverschluss gearbeitet werden.

Die Handytasche nimmt Form an. Im letzten Schritt fehlt nun noch das Knopfloch/-schlitz. Ihr benötigt hierzu den Durchmesser vom Knopf, markiert euch zunächst den entspr. Schlitz mit Stoffkreide. Achtung: Stoff wird erst nach Fertigstellung des Knopflochs eingeschnitten. Die gängigen Nähmaschinen haben hierfür entsprechende Einstellungen, die Knopfsschlitze fast von alleine nähen 🙂 Am besten vorher auf einem anderen Stück Stoffrest üben 😉

Erst jetzt wird der Knopfschlitz vorsichtlich mit einer Nagelschere eingeschnitten. Nun können keine Nähte mehr aufgehen.

Et voila … das Werk ist vollendet

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