Do it yourself – Blog

Archiv für die Kategorie “Kreatives”

Tontöpfe mit Glasmosaik beklebt

Derzeit bin ich mit meiner Nachbarin dabei, 2 Tontöpfe mit Glasmosaik zu bekleben.
Gekauft haben wir das Mosaik im baumarkt, das ist wesentlich günstiger als im Bastelladen oder im Online Shop. Normalerweise gibt es eine Mosaikmatte im Baumarkt für 4-10 €. Eine Matte hat die Maße 30 x 30 cm. Allerdings gibt es im Baumarkt immer mal wieder Auslauf Produkte. Ich hatte somit das Glück eine Matte für 1 € zu bekommen. Yeah! Fugenmasse mit dem kleinsten Gebinde von 5 kg ist umgerechnet mit ca 13 € auch viel günstiger als im Bastelladen.

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Da unser Bastelkleber nicht sonderlich gut hielt, haben wir eigentlich mehr aus der Not heraus die Mosaiksteine direkt auf die Fugenmasse geklebt und es hielt ebenfalls bombig. Einfach eine dünne Schicht der mit Wasser angerührten Fugenmasse auf den Topf auftragen und die Steine leicht andrücken. Hier ist schnelles Arbeiten angesagt, da die Fugenmasse relativ schnell anzieht (zu trocknen beginnt).

Topf vorm verfugen1

Topf vorm verfugen

Am darauf folgenden Tag konnten wir die „Lücken“ verfugen. Hierzu wieder eine größere Menge Fugenmasse anrühren und großzügig auftragen. Das geht relativ gut mit einem kleinen, leicht biegsamen Bastelspachtel. Am Ende sollte die Fugenmasse ebenmäßig sein mit den Mosaiksteinen.

Topf verfugen

Die Fugenmasse ca. 15 Minuten antrocknen lassen. Eine glatte Fläche schafft man nun am besten mit einem feuchten Schwamm. Hierzu ein kleines Schälchen zum stetigen Ausspülen des Schwamms bereitstellen. Nun kommen auch wieder die glänzenden Mosaiksteine zum Vorschein. Habe sie dennoch einzeln mit einem Stück Haushaltsrolle wieder sauber gewischt.

Das Werk ist nun fast vollendet. Zum Abschluss habe ich noch eine Schicht Klarlack aus der Sprühdose aufgetragen (ca. 7 €, Baumarkt).

Topf fertig

DIY Wand-Kalender mit Tafelfolie

Hallo ihr Lieben,

lange war es ruhig um mich, bedingt durch Jobwechsel und privaten Umzug. Nun bin ich in Hamburg heimisch geworden und habe wieder etwas mehr Zeit mich der Kreativität zu widmen.

Folgender Post stammt allerdings nicht aus meinem kreativen Geist, sondern vielmehr aus dem von meiner lieben Nachbarin. Ich finde die Idee aber so genial, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.

Geschaffen wurde ein Wand-Kalender mit Tafelfolie.

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Benötigt wird selbstklebende Tafelfolie. Diese sollte es auch in jedem gut sortieren Baumarkt geben (Firma d-c-fix ca. 10 €).

Die Zahlen sind ebenfalls selbstklebend aus dem Bastelladen. Statt Kreide gibt es auch spezielle Tafelstifte, die sich ebenso mit einem feuchten Tuch wieder abwaschen lassen. Wer aufmerksam ist, dem ist sicher nicht entgangen dass noch einige Zahlen hier und da fehlen 🙂

Um evtl. schon Termine für den nächsten Monat einzutragen, kann man mit unterschiedlich farbigen Stiften/Kreide arbeiten.

Ich finde diese Idee klasse, leider fehlt an meinen Wänden der entsprechende freie Platz zum Nachahmen.

Aber euch viel Freude dabei.

LG Katrin

Verzierung einer alten Milchkanne

Nach länger Blog-Pause möchte ich euch heute meine derzeitige Arbeit vorstellen.
Von einem Freund habe ich diese alte Milchkanne geschenkt bekommen.
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Als vorbereitende Maßnahme sollte diese unbedingt gründlich gereinigt werden. Ich habe die Oberfläche mit Scheuermilch und der rauen Seite eines Spülschwamms gereinigt.

Im nächsten Schritt habe ich mit einer Rolle weissen Lack aufgetragen sowie den Henkel als auch den unteren Bereich der Kanne in einem hellen Blau gestrichen. Für das Motiv habe ich eine Serviette mit Kuhmotiv gewählt. Bei Serviettentechnik wird nur die oberste Schicht der Serviette verwendet. Den Rand des Motivs habe ich vorsichtig gerissen. Für das Bekleben auf fast nahezu allen Oberflächen gibt es speziellen Serviettenkleber. Das Motiv wird auf die gewünschte Oberfläche gelegt und dann mit einem feinen Pinsel und Kleber von der Mitte des Motivs aus nach aussen angestrichen. Die Borsten des Pinsels dürfen nicht zu hart sein, dass könnte unter Umständen ein Reissen der Serviette bedeuten.

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Für meinen Geschmack ist die Kanne noch etwas zu „nackig“. Im nächsten Schritt werde ich das Motiv noch mit einer Schnörkelumrandung verzieren, um ein typisches Element der Bauernmalerei auf die Kanne zu bringen.

Das Ergebnis werde ich natürlich hier präsentieren.
Also schaut gerne wieder rein 🙂

Wandgestaltung für Postkarten (Bilder-Baum)

Ich muss mich zunächst als  Sammlerin der Edgar- und City-Cards outen. Es vergeht kein Bar- oder Restaurantbesuch, wo nicht mindestens eine Karte mitgenommen wird. Genauso schlimm ist es bei diesen Ständern mit Sprüche-Postkarten in der Stadt. Es finden sich immer wieder Karten, die ich nun uuuunbedingt haben muss.
WandbaumlinksSchon länger habe ich nach einer Idee gesucht, diese in der Wohnung gekonnt in Szene zu setzen. Ich wollte sie nicht wahllos an die Wand pinnen. Vor einigen Tagen kam mir dann die Idee, einen Baum an die Wand zu pinseln. Den Baum habe ich grob mit Bleistift vorgezeichnet und anschließend mit Wandfarbe ausgemalt.

Vogelkäfig

 

Die Postkarten habe ich mit Tesa Poster Stripes an der Wand befestigt. Dabei grenzte der Vogelkäfig schon an meine künsterlische Grenze im Frei-Hand-Zeichnen. Für den fehlenden Vogel entschuldige ich mich. Hier sind erst noch ein paar Trockenübungen im Zeichnen notwendig 😉

Beispielsweise kann man abgewandelt statt Postkarten auch verschieden eingerahmte Bilder der Liebsten nehmen, um eine Art Stammbaum zu kreieren.

Wandbaumvorne

Ich hoffe, dem ein oder anderen hiermit ein wenig Inspiration gegeben haben zu können. Da dies mein letzter Post für 2013 ist, wünsche ich allen Lesern und Besuchern meines Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr.

DIY-Boxen auf www.supercraftlab.de

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich mal etwas Schleichwerbung für eine tolle Idee von 2 Designerinnen machen.

Auf http://www.supercraftlab.de können Kreativ-Begeisterte DIY-Boxen bestellen. Entweder man bestellt einzelne Boxen oder im 6- oder 12-Monate Abo. Oft ist zwar die Lust zum Basteln da, aber es fehlen Ideen oder man scheut das mühselige Einkaufen einzelner Materialien für ein Projekt. Die Boxen bieten die Idee, Anleitung und die dazugehörigen Materialien.
Eine Box kostet 34,95 €. Vergangene Boxen können über den DaWanda Shop bestellt werden. Im Abo wirds billiger und sie kommen versandkostenfrei zu euch nach Hause.

Ich finde das eine klasse Idee und werde es sicher mal ausprobieren. Eine entsprechende Rezension hierzu werde ich dann bloggen.

We can do it. Do it yourself 🙂

Obstkisten werden zum Couchtisch

Inspiriert vom Harlekin-Stil und der aktuellen DIY-Welle aus Europaletten Möbelstücke zu schaffen, habe ich kurzerhand meine Obstkisten zum Couchtisch umfunktioniert.

Bei meinem Bummel durch Möbelläden vor einigen Tagen bin ich schon darauf aufmerksam geworden, dass Couchtische bzw. Möbelstücke aus alten Frachtkisten momentan voll im Trend sind. So schäbig wie sie sind werden diese mit einigen Farbakzenten aufgemotzt und schon kostet das gute Stück 200 Euro und mehr O_O …wahnsinn.

Ich habe meine beiden Obstkisten mit Schrauben miteinander verbunden bzw. fixiert (von innen natürlich). Die Seiten habe ich mit üblicher Acrylfarbe aus ähnlichem Farbsprektrum angepinselt. Hierbei geht es nicht darum, die einzelnen Flächen sorgfächtig und ebenmäßig anzupinseln. Es darf ruhig ein wenig „unsauber“ gearbeitet werden. Auch das gehört zum immer noch anhaltenden Shabby Chic Stil.

Bevor ich es vergesse: Zuvor habe ich die Kisten ein wenig geschliffen. Ich werde mir höchstwahrscheinlich noch 4 Möbelrollen aus dem Baumarkt besorgen.

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Lampe vom Flohmarkt neu gestaltet

DSCF2092Vor ca. einem halben Jahre habe ich diese Lampe auf dem Flohmarkt geschenkt bekommen. Die Verkäufer konnten mir nicht garantieren, dass sie noch funktionstüchtig ist. Daher habe ich sie für lau bekommen. Umso größer war zu Hause die Freude darüber, dass sie noch geht.

Da steht sie also nun auf der TV-Bank und mir kam die Idee diese neu zu gestalten.

Erst mal habe ich sie von der braunen Spitze befreit. (Gewalt ist durchaus manchmal eine Lösung).

Zur Neugestaltung habe ich Decoupage-Papier genutzt.

DSCF2094  Decougpage Papier gibt es in jedem Bastelladen in den verschiedensten Mustern und Farben. Zum Bekleben zerreist man die Bögen in kleinere Schnipseln. Als nächstes wird die zu beklebende Fläche zunächst mit speziellem Decoupage-Kleber eingepinselt. Dann Schnipsel drauflegen und nochmals mit dem Kleber drüberstreichen. Der Kleber ist zugleich auch Lack.

Abschließend habe ich den Lampenschirm noch unten und oben mit weisser Spitze beklebt. Hält super mit Holzleim (danke Anni für den Tipp),

Hier nun die fertige Lampe:
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Keilrahmenbild mit Foto Transfer-Technik

Hallo ihr Lieben,

nach längerer Abstinenz melde ich mich heute mal wieder mit einem Beitrag über Fototransfertechnik.
Mit der folgenden Technik können Bilder/Fotos auf verschiedene Untergründe wie z.B. Holz, Keilrahmen oder Glas übertragen werden.
Wichtig ist hierbei, dass euer Foto mit einem Laserdrucker ausgedruckt wird. Tintenstrahldrucker führen zu keinem optimalen Ergebnis. Auch das Papier darf nicht zu dick sein, normales Druckerpapier funktioniert optimal.
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Mein Keilrahmenbild wurde übrigens ein Geschenk für meine Mutter zum Muttertag.
Meine Ausdrucke habe ich in s/w und sepia ausgedruckt. Das Foto Transfer Potch bekommt man für ca. 4 € im Bastelladen.

Im ersten Schrift wird die Fläche sehr großzügig mit dem Potch eingestrichen (bitte hier nicht zu sparsam sein).

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Das Potch nicht trocknen lassen, sondern gleich das Motiv mit der bedruckten Seite nach unten leicht auf den Keilrahmen fest streichen. Aufpassen, dass keine Knicks reinkommen.
Nun heisst es warten warten warten. Das Ganze muss ca. eine halbe Std. trocknen. Für ganz Ungeduldige kann dieser Prozess mit dem Fön beschleunigt werden 😉

Wenn alles getrocknet ist, muss nun die oberste Schicht vom Papier wieder gelöst werden. Hierzu füllt man Wasser in ein Behälntnis und benötigt einen Schwamm. Nun mit dem nassen Schwamm und etwas Druck über das Bild rubbeln/streichen. Es entstehen so kleine nasse Papierkügelchen. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Bei zuviel Gerubbel löst sich leider auch die unterste Schicht.
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Ich habe festgestellt, es ist sehr hilfreich, das Bild ab und an unterm Wasserhahn zu halten. Zum Einen spülts die abgerubbelten Papierkügelchen weg und zum Anderen sieht man ganz gut, wo noch eine Schicht Papier abgenomen werden muss.

Hier nun mein Ergebnis. Anschließend kann das Motiv mit Acryl-Farben, Decopatch, Serviettentechnik etc. je nach Belieben verziert werden.

Alles Gute zum Muttertag an alle Mütter ❤

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Fake-Tisch als Wanddeko

Liebe Leser,

momentan arbeite ich an einem neuen Projekt. Schon länger war der Gedanke da, meinen Flur etwas anders/frischer zu gestalten. Inspiriert zu meiner Arbeit wurde ich durch folgende Dekoidee:

Faketisch
(Quelle: http://ideasmag.co.za/craft-decor/dress-up-a-floating-shelf/)
Zunächst habe ich einen Streifen meines weißen Flurs türkis gestrichen.
Da ich im freizeichnen absolut grottig bin, habe ich mir zunächst eine Schablone für den „Tisch“ erstellt.
Hierzu habe ich kartiertes Papier aneinander geklebt. Die Mitte von dem Papier sollte hierbei auch die Mitte eurer Schablone darstellen. Ich habe mit der rechten Seite angefangen vorzuzeichnen, zunächst mit Bleistift (+Radiergummi^^) und wenn die Linien/Formen korrekt vorgezeichnet sind, werden diese mit schwarzem Edding nachgezeichnet.
TIPP: Wenn ihr nun das karierte Papier in der Mitte faltet und umdreht, schimmert auf der anderen Seite eure vorgezeichneten Linien von rechts durch. Diese zeichnet ihr auch widerum mit schwarzem Edding nach. Wenn ihr das Papier nun wieder „entfaltet“, habt ihr eine symmetrische Schablone. (War meine Erklärung verständlich?)

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Im nächsten Step habe ich die äußeren Ränder der Kommode ausgeschnitten und mit ein paar kleinen Klebestreifen an der Wand fixiert und die Umrisse mit Tippex-Stift grob nachgezeichnet. Bleistift würde immer wieder durschimmern.
Anschließend habe ich die kleinen Formen ausgeschnitten und auf die Wand übertragen.
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Hier nun das Endergebnis:
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Tolle Sache: Eine alte Telefonzelle als öffentlicher Bücherschrank

Hallo ihr Lieben,

ich war heute morgen etwas mehr als verwirrt…ich schlenderte durch die Itzehoer Innenstadt auf der Suche nach einem Faschingkostüm und plötzlich fiel mir diese weisse alte Telefonzelle ins Auge. Gut schon allein überhapt noch alte Telefonzelle zu sehen, ist schon etwas rar. Aber diese war keine gewöhnliche, die Stadt Itzehoe hat diese zum öffentlichen Büchertausch umgestaltet. Innen befindet sich ein Bücherregel mit vielen verschiedenen Büchern. Man kann sich eines kostenfrei nehmen und im Besten fallen dafür ein anderes reinlegen.

Das ist wie ich finde eine total tolle Idee. Beim nächsten Stadtbummel nehme ich auf jeden Fall ein Buch zum Tausch mit 😉

Hier zwei Bilder:

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P.S. Sicherlich haben einige gemerkt, dass es in letzter Zeit etwas ruhiger um mich geworden ist. Zum Einen habe ich vor kurzem den Job gewechselt und zum Anderen versuche ich derzeit mir das Keyboard spielen beizubringen 😉

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